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Fernwartungssoftware: IT-Support, Verwaltung und Sicherheit
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Eine Fernwartungssoftware, auch Remote-Support-Software genannt, ermöglicht IT-Fachkräften, Helpdesks und Managed Service Providern, von einem anderen Standort aus auf Computer, Server und mobile Geräte zuzugreifen, Fehler zu diagnostizieren und die Geräte zu steuern.
Anstatt zum Standort des Benutzers zu fahren, kann sich ein Techniker sicher über das Internet verbinden, den entfernten Bildschirm anzeigen, das Problem analysieren, Dateien übertragen und sofortige technische Unterstützung leisten.
Moderne Fernwartungsplattformen gehen häufig weit über eine einfache Remote-Desktop-Verbindung hinaus. Sie können auch unbeaufsichtigten Zugriff, Kundenverwaltung, Support-Tickets, Sitzungsprotokollierung, Abrechnung, Geräteüberwachung, Patch-Management, Backup und Cybersecurity-Kontrollen umfassen.
Was ist Fernwartungssoftware?
Fernwartungssoftware ist ein Werkzeug, mit dem ein autorisierter Techniker von einem anderen Standort aus auf einen Computer, Server, ein Smartphone oder Tablet zugreifen und das Gerät steuern kann. Sie wird typischerweise für Fehlerbehebung, Wartung, Kundensupport, Remote-Arbeit und die Verwaltung unbeaufsichtigter Geräte eingesetzt.
Wie funktioniert Fernwartungssoftware?
Fernwartungssoftware stellt eine sichere Verbindung zwischen dem Gerät des Technikers und einem entfernten Computer oder Mobilgerät her.
Die Verbindung kann in der Regel auf zwei Arten gestartet werden:
- Beaufsichtigter Remote-Support: Der Benutzer befindet sich am Gerät und autorisiert den Techniker für die Verbindung;
- Unbeaufsichtigter Fernzugriff: Das Gerät wurde zuvor eingerichtet, sodass sich ein autorisierter Techniker verbinden kann, ohne auf die Annahme der Sitzung durch einen Benutzer warten zu müssen.
Während der Fernwartungssitzung kann der Techniker mit dem Gerät arbeiten, als säße er direkt davor.
Je nach Software kann der Techniker unter anderem:
- den entfernten Bildschirm anzeigen und steuern;
- Maus und Tastatur verwenden;
- Dateien und Ordner übertragen;
- per Chat mit dem Benutzer kommunizieren;
- den entfernten Computer neu starten und die Verbindung wiederherstellen;
- mit mehreren Monitoren arbeiten;
- die Fernwartungssitzung aufzeichnen;
- Dokumente aus der Ferne drucken;
- Verbindungs- und Sitzungsstatistiken erfassen.
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Wofür wird Fernwartungssoftware eingesetzt?
Fernwartungssoftware wird immer dann eingesetzt, wenn ein Techniker einen Benutzer unterstützen oder ein Gerät verwalten muss, ohne vor Ort zu sein.
Typische Anwendungsfälle sind:
- Helpdesk und Kundensupport;
- Fehlerbehebung aus der Ferne;
- Installation und Konfiguration von Software;
- Serverwartung;
- Unterstützung von Mitarbeitern im Homeoffice;
- Zugriff auf Bürocomputer;
- Verwaltung unbeaufsichtigter Geräte;
- Support für Smartphones und Tablets;
- IT-Support für mehrere Kunden;
- Wartung verteilter IT-Infrastrukturen.
Für gelegentliche Anwender kann Fernwartung einfach bedeuten, sich mit dem Computer eines Familienmitglieds zu verbinden, um ein Problem zu lösen.
Für Unternehmen, IT-Abteilungen und MSPs kann daraus ein vollständiger Arbeitsablauf mit Kunden, Geräten, Technikern, Support-Anfragen, Tickets und Abrechnung werden.
Remote-Support, Remote Desktop und RMM: Wo liegen die Unterschiede?
Die Begriffe Remote-Support, Remote Desktop und RMM werden häufig gemeinsam verwendet, beschreiben jedoch unterschiedliche Anforderungen.
| Technologie |
Hauptzweck |
Typische Verwendung |
| Fernwartungssoftware |
Benutzer unterstützen und technische Probleme aus der Ferne lösen |
Helpdesk, Kundensupport und IT-Unterstützung |
| Remote-Desktop-Software |
Einen entfernten Computer nutzen, als säße man direkt davor |
Remote-Arbeit, Administration und Serverzugriff |
| Unbeaufsichtigter Fernzugriff |
Verbindung ohne erneute Zustimmung des Benutzers bei jeder Sitzung |
Serverwartung und wiederkehrender Kundensupport |
| RMM-Software |
Mehrere Endgeräte zentral überwachen, verwalten und schützen |
MSP-Services und proaktives IT-Management |
Remote-Support konzentriert sich in der Regel auf die Lösung eines akuten Problems.
RMM steht für Remote Monitoring and Management und ergänzt eine proaktive Ebene. IT-Teams können damit Zustand, Sicherheit, Updates und Backup-Status verwalteter Geräte überwachen, bevor Benutzer ein Problem melden.
Welche Funktionen sollte Fernwartungssoftware bieten?
Die beste Fernwartungssoftware hängt von der Anzahl der Techniker, den unterstützten Plattformen, den Sicherheitsanforderungen und der Art der betreuten Kunden ab.
Eine professionelle Lösung sollte jedoch mehrere wesentliche Funktionen enthalten.
1. Sichere Fernverbindungen
Fernwartungssoftware ermöglicht den Zugriff auf Computer und potenziell vertrauliche Unternehmensdaten. Sicherheit sollte daher eines der wichtigsten Auswahlkriterien sein.
Wichtige Sicherheitsfunktionen sind:
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung;
- Zwei-Faktor-Authentifizierung;
- individuelle Techniker-Konten;
- granulare Benutzerberechtigungen;
- kontrollierter unbeaufsichtigter Zugriff;
- Verbindungsprotokolle und Statistiken;
- Sicherheitsrichtlinien für Benutzer und Geräte;
- die Möglichkeit, Zugriffe bei Bedarf zu widerrufen.
Iperius Remote schützt Fernwartungssitzungen und Dateiübertragungen mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Darüber hinaus unterstützt die Lösung sichere Protokolle, Zwei-Faktor-Authentifizierung und granulare Sicherheitsrichtlinien für Operatoren und entfernte Computer.
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2. Beaufsichtigter und unbeaufsichtigter Zugriff
Beaufsichtigter Support wird verwendet, wenn ein Kunde oder Mitarbeiter am Gerät anwesend ist und sofortige Hilfe benötigt.
Der Benutzer öffnet die Remote-Support-Anwendung und übermittelt dem Techniker die für den Verbindungsaufbau erforderlichen Informationen.
Unbeaufsichtigter Zugriff ist sinnvoll, wenn sich ein Techniker regelmäßig mit einem Computer oder Server verbinden muss, ohne auf einen Benutzer zu warten.
Er wird häufig eingesetzt für:
- Serveradministration;
- Wartung außerhalb der Geschäftszeiten;
- Zugriff auf Bürocomputer;
- fortlaufenden Kundensupport;
- Verwaltung entfernter Arbeitsstationen;
- verteilte IT-Infrastrukturen.
Iperius Remote kann als Dienst installiert werden. Dadurch können sich autorisierte Techniker mit unbeaufsichtigten Computern verbinden und die Verbindung nach einem Systemneustart automatisch wiederherstellen.
3. Plattformübergreifender Support
Unternehmen verwalten nur selten eine vollständig einheitliche Infrastruktur.
Techniker können von Windows-Computern aus arbeiten und gleichzeitig Kunden unterstützen, die macOS, Linux, Android oder iOS verwenden.
Eine professionelle Fernwartungslösung sollte deshalb Verbindungen zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen unterstützen.
Iperius Remote ist verfügbar für:
- Windows;
- macOS;
- Linux;
- Android;
- iOS.
Die Lösung unterstützt Verbindungen von Computer zu Computer, von Computer zu Mobilgerät und zwischen Mobilgeräten.
4. Dateiübertragung und Produktivitätswerkzeuge
Fernwartung erfordert häufig mehr als nur die Steuerung des Bildschirms.
Ein Techniker muss möglicherweise ein Update senden, eine Protokolldatei abrufen, eine Konfigurationsdatei installieren oder ein Dokument mit dem Benutzer teilen.
Nützliche Produktivitätsfunktionen sind:
- bidirektionale Übertragung von Dateien und Ordnern;
- Drag-and-drop-Übertragung;
- Übertragung per Kopieren und Einfügen;
- Chat;
- Remote-Druck;
- Multi-Monitor-Unterstützung;
- Sitzungsaufzeichnung;
- Verbindungsstatistiken;
- gleichzeitige Fernwartungssitzungen.
5. Kunden- und Geräteverwaltung
Wenn ein Support-Team viele Kunden betreut, muss es Geräte organisieren und die Zugriffe der Techniker kontrollieren können.
Eine strukturierte Remote-Support-Plattform sollte Folgendes ermöglichen:
- Kunden und Kundengruppen anlegen;
- Computer und Geräte registrieren;
- gemeinsame Adressbücher organisieren;
- Support-Teams erstellen;
- Operatoren bestimmten Kunden zuweisen;
- granulare Berechtigungen festlegen;
- frühere Verbindungen einsehen;
- Technikeraktivitäten auswerten.
Diese Funktionen sind besonders wichtig für MSPs, Helpdesks und IT-Dienstleister, die getrennte Kundenumgebungen verwalten.
6. Support-Anfragen, Tickets und Abrechnung
Klassische Remote-Desktop-Software setzt erst dann ein, wenn sich der Techniker mit einem Gerät verbindet.
Ein vollständiger Remote-Support-Prozess beginnt früher, wenn der Kunde ein Problem meldet, und endet später, wenn der Einsatz dokumentiert und abgerechnet wird.
Mit Iperius Remote und Iperius One können Kunden Support-Anfragen senden und Techniker die zugehörigen Tickets verwalten.
Der Workflow kann Folgendes umfassen:
- Support-Anfragen von Kunden;
- Erstellung von Tickets;
- Zuweisung zu einem Support-Team;
- Verwaltung des Ticketstatus;
- Remote-Einsatz;
- Technikernotizen;
- Sitzungsdauer;
- Stundensätze;
- zusätzliche Leistungen und Kosten;
- Erstellung und Export von Abrechnungsdaten.
Iperius Remote: Fernwartungssoftware für IT-Profis und MSPs
Iperius Remote ist eine Remote-Support- und Remote-Desktop-Lösung für Unternehmen, IT-Fachkräfte, Helpdesks und Managed Service Provider.
Sie eignet sich für sofortigen Kundensupport, unbeaufsichtigte Serverwartung, Remote-Arbeit und die kontinuierliche Verwaltung von Unternehmensgeräten.
Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- beaufsichtigter und unbeaufsichtigter Fernzugriff;
- Unterstützung für Windows, macOS, Linux, Android und iOS;
- Fernsteuerung von Computern und Mobilgeräten;
- unbegrenzte Anzahl entfernter Geräte;
- unbegrenzte Anzahl von Benutzern und Operatoren;
- gemeinsame und anpassbare Adressbücher;
- Kunden- und Gerätegruppen;
- granulare Operatorberechtigungen;
- Übertragung von Dateien und Ordnern;
- Multi-Monitor-Unterstützung;
- Remote-Druck;
- Chat und Sitzungsaufzeichnung;
- Verbindungsverlauf und Statistiken;
- Clients mit eigenem Branding;
- Massenbereitstellung über MSI und Gruppenrichtlinien;
- Support-Anfragen und Ticketverwaltung.
Das professionelle Lizenzmodell basiert hauptsächlich auf der benötigten Anzahl gleichzeitiger Verbindungen und nicht auf der Gesamtzahl der im Adressbuch gespeicherten entfernten Computer.
Dadurch kann ein IT-Dienstleister neue Kunden, Techniker und Remote-Geräte hinzufügen, ohne für jeden einzelnen Endpunkt eine separate Lizenz erwerben zu müssen.
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Iperius One: Remote-Support, RMM, Backup und Cybersecurity
Remote-Support ist in der Regel reaktiv: Der Techniker verbindet sich, nachdem ein Kunde oder Mitarbeiter ein Problem gemeldet hat.
Iperius One ergänzt proaktive Überwachungs- und Verwaltungsfunktionen.
Die Plattform kombiniert Remote-Support, RMM, Backup und Cybersecurity in einer zentralen Weboberfläche für IT-Abteilungen und Managed Service Provider.
Über das Iperius-One-Dashboard können Techniker:
- den Zustand von Computern und Servern überwachen;
- Festplattenspeicher sowie CPU- und RAM-Auslastung prüfen;
- den Status von Antivirus und Firewall kontrollieren;
- wichtige Windows-Ereignisse prüfen;
- fehlende Betriebssystemupdates erkennen;
- Patches und Sicherheitsupdates installieren;
- Überwachungsrichtlinien erstellen;
- Patch-Management-Richtlinien erstellen;
- Warnmeldungen zu Hardware- oder Sicherheitsproblemen erhalten;
- den Status von Backup-Vorgängen prüfen;
- Backups aus der Ferne konfigurieren und planen;
- mit einem Klick eine Iperius-Remote-Sitzung starten;
- Kunden, Geräte, Gruppen und Support-Teams verwalten;
- Benutzerberechtigungen und Zwei-Faktor-Authentifizierung kontrollieren.
Fazit: Ein vollständiges Ökosystem für Remote-Support
Fernwartungssoftware sollte technische Unterstützung schnell, sicher und einfach organisierbar machen.
Iperius Remote bietet die Werkzeuge, die für Verbindungen zu Computern, Servern und Mobilgeräten, die Unterstützung von Benutzern, Dateiübertragungen, die Wartung unbeaufsichtigter Systeme und die Verwaltung von Kundenanfragen benötigt werden.
Iperius One erweitert die Fernwartung zu einer umfassenderen IT-Management-Plattform und kombiniert:
- Remote-Support;
- Kunden- und Ticketverwaltung;
- Überwachung des Gerätezustands;
- Patch-Management;
- Sicherheitsrichtlinien;
- Backup-Konfiguration und -Überwachung;
- Cybersecurity-Kontrollen;
- Abrechnungsverwaltung.
Unternehmen und MSPs können so von reaktivem technischem Support zu einem proaktiven und zentralisierten IT-Management wechseln.
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Bei Fragen oder Zweifeln zu diesem Artikel,
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